Erneuter Einbruch beschert weitere Niederlage

Am vergangenen Sonntag reiste die zweite Mannschaft des HT zur zweiten Mannschaft nach Grabenstetten, um den nächsten Saisonsieg einfahren zu können.

 

Man reiste mit anderem Kader als in den Vorwochen an: Das lag an einigen krankheits- und arbeitsbedingten Ausfällen. So unterstützten dieses Mal Timo Bofinger (A-Jugend) und Volker Schempp (Nach längerer Pause in der ersten Mannschaft) den Kader der HT.

 

Das Spiel begann rasant: Das HT wies zu Beginn viel Spielfreude und vor allem Wille auf, um die zweiten zwei Punkte auf das Tabellenkonto gutschreiben zu können. Durch viel Engagement und Spielfreude kam man oft zu freien Anspielen an den Kreis oder konnte seine Rückraumgewalt ausüben. Allerdings fehlte in der Deckung doch die Absprache und so konnte der Gegner immer wieder durch Auflösen eines Außenspielers und einfache Positionswechsel die HT-Abwehr aushebeln und kam zum Torerfolg.

 

Doch das HT ließ sich nicht dadurch aus der Bahn werfen und spielte weiterhin mit einer Leichtigkeit die im Training einstudierten Abläufe im Angriff und belohnte sich entsprechend dafür. Als die Anzeigetafel einen Spielstand von 7:8 in Minute 14 anzeigte, sollte das die letzte Führung für den Tag sein…

 

Wie ausgewechselt verlor man im letzten Drittel der ersten Halbzeit komplett den Bezug zum Spiel. Leichtigkeit und Wille, die jeder noch vor 10 Minuten aufwies, waren gänzlich verfolgen.

 

In der Deckung fehlte immer noch die letzte Absprache, vor allem im Mittelblock und im Angriff wurden unter anderem freie Chancen vergeben, man verlor das Selbstbewusstsein und es gab immer wieder nicht von Erfolg gekrönte Einzelaktionen. So stand es in Minute 20 noch 12:10 und man ging mit einem 21:12 in die Kabine.

 

Die energische und laute Ansage des Trainers Schöllkopf wandte sich vor allem an die im Mittelblock fehlende Absprache, man müsse das zu weite Verschieben auf die Halbpositionen sofort unterlassen, um die Lücke, die sich immer wieder aufgab schließen zu können. Außerdem kreidete er das Verhalten der Rückraumspieler an, welche eine einwandfreie Leistung in der Anfangsphase abgaben, aber nach dem ersten Fehlwurf das komplette Selbstbewusstsein verloren. Denn diese Durchschlagskraft war es, die im letzten Drittel der ersten Hälfte gänzlich fehlte.

 

Mit der energischen Ansage im Kopf ging es nun in Halbzeit zwei: Diese startete wie Halbzeit eins, ausgeglichen. Die Gegner aus Grabenstetten spielten weiter „Ihren Stiefel“.

 

Nach der Umstellung auf die 3:2:1 Abwehr gelang es die Rückraumwürfe der Gegner in erster Linie unter Kontrolle zu bringen und erfolgreich abzuwehren, aber beim Auflösen des Außenspielers an den Kreis, fehlte auch hier die Absprache und es taten sich immer wieder Lücken und Wurfmöglichkeiten auf, die die Grabenstettener gnadenlos ausnutzten.

 

Zwar gewann man Halbzeit zwei, doch es fehlte dem HT die letzte Entschlossenheit, der Wille und auch die Kraft um den Rückstand, den man sich durch einen wortwörtlichen Komplettausfall in Halbzeit eins selber eingebrockt hatte, wieder aufholen zu können und man musste sich mit einem Endresultat von 37:29 geschlagen geben.

 

Mit einem aktuellen Punktestand von 2:10 nach sechs Spielen geht es nun in eine kleine dreiwöchige Spielpause für das HT. Vielleicht ist diese gar nicht schlecht platziert um endlich die Ausfälle und Unaufmerksamkeiten ablegen zu können, welche nicht nur diesen Sieg kosteten, und wieder zu seiner realen Stärke zurückfinden zu können.

 

Es heißt nun sich den Mund abzuputzen und wieder als Mannschaft zusammenwachsen, um gemeinsam am 5.11.2016 endlich vor heimischer Kulisse die nächsten zwei Punkte für sich gewinnen zu können und dem desaströsen Abwärtstrend endlich ein Ende setzen zu können.

 

Die HT-Männer bedanken sich bei allen mitgereisten Fans für die Unterstützung. Außerdem geht ein besonderer Dank an die spielerische Unterstützung von Timo Bofinger und Volker Schempp.

 

Im Einsatz waren:

 

Thomsen (TW), Hartung (1), Thoma (2), Maier, Malsch (2), Leiverkuss (4), Bofinger (4), Müller, König, Schüle (3), Hänel (8), Schempp (2), Steparsch (3).

Männer 2