Das Handballteam gewinnt dank einer erneut furiosen Angriffsleistung auch beim TSV Wolfschlugen. Zum zweiten Mal in Folge knackte die Mannschaft vom Haldenberg die 40 Tore Marke und konnte einen letztendlich ungefährdeten Auswärtssieg feiern. Aufgrund der Niederlage im Auftaktspiel muss sich das Handballteam jedoch weiterhin mit Platz 2 zufrieden geben.

Der Trend der vergangenen Wochen setzte sich in dieser Partie fort. Uhingen-Holzhausen kommt ins Rollen – jede Woche greifen insbesondere offensiv die Mechanismen flüssiger. Zunächst fanden die HT-Männer jedoch nur bedingt in die Partie. Zu hektische und unvorbereitete Abschlüsse und eine in der Anfangsphase fahrige Abwehrarbeit machte dem TSV lange Zeit Hoffnung auf eine ausgeglichene Partie. Erst ab der 20. Spielminute sorgten vier Treffer in Folge von Uwe Hänel und Tim Mäußnest für die erste deutliche Führung in der Partie. 10:16 – Auszeit Wolfschlugen!

Die Unterbrechung der Hausherren verpuffte jedoch. Zwei weitere schnell HT-Treffer erhöhten erstmals auf acht Treffer Differenz zu Gunsten der Gäste. Das Handballteam war nun offensiv quasi nicht mehr zu bremsen. Immer wieder netzte der brandgefährliche Rückraum des Handballteam ein, während sich die Abwehr zunehmend stabilisierte. Sinnbildlich für die verbesserte Absprache im Abwehr-Torhüter-Verbund waren drei Treffer in Serie von Nils Altkofer über die erste Welle. Mit einem Zwischenstand von 13:22 war die Partie somit zur Halbzeit bereits entschieden.

Doch die Hausherren gaben sich in eigener Halle nicht auf. Durch einen erneut schlechten Start in der Offensive, bei gleichzeitigen Nachlässigkeiten in der Defensive, verkürzte der TSV Tor um Tor und Uhingen-Holzhausen sah seinen Vorsprung plötzlich auf vier Treffer zusammengeschrumpft. Trainer Schöllkopf hatte genug gesehen und bat seine Mannen zur Auszeit. Mehr Seriosität und Entschlossenheit war gefragt, um erneut klar zu machen, dass für den TSV in dieser Partie nichts zu holen war. Erneut war es der Rückraum um Weiß, Schempp und co. der die Haldenberger wieder in die Spur brachte. Der TSV versuchte nun zunehmend sein Glück in einer offensiven Abwehrvariante mit einer teilweise dreifachen Manndeckung, doch auch das stellte die zweikampfstarken HT-Männer nur bedingt vor Probleme. Durch die offene Deckung stand nun ein ums andere Mal Lukas Mäußnest am Kreis blank und verwandelte mehrfach erfolgreich den Ball im Netz.

Am Ende feiert das Handballteam einen erneut souveränen wie furiosen Sieg, muss sich aber erneut die Frage gefallen lassen, weshalb die Abwehr nur phasenweise Stabilität ausstrahlt. Sicherlich spielen die deutlichen Führungen der letzten Partien hierbei eine Rolle, gegen ambitioniertere Gegner muss das Handballteam jedoch erst noch beweisen, dass die zu Teilen harte und sehr starke Abwehr auch über 60 Minuten gezeigt werden kann.

Es spielten:

Haas, Thomsen; Schöppe(2), Guyenot, Hänel(9/5), Weiß(9), Altkofer(3), Hahnloser(1), Schüle, Schempp(7), Lachenmayer, L. Mäußnest(4), T. Mäußnest(5)