Starke Abwehrleistung und schnelles Angriffsspiel bringt ungefährdeten Sieg

Am frühen Samstagnachmittag waren unsere Frauen 1 zu Gast bei der HSG
Deizisau-Denkendorf. Mit den Gastgebern traf man auf eine Mannschaft, die bisher
nur 3 Punkte liegen ließ und so hieß es von Beginn an mit der nötigen
Konzentration und Härte die eigenen Stärken abzurufen um dem Gegner möglichst
wenig Spielraum zu lassen. So war die Ansage des Trainers klar: eine agressive
Abwehr stellen und im Angriff nicht zu hektisch abschließen. So gestaltete sich
das Spiel in den ersten 5 Minuten zunächst ausgeglichen. Dann traf Härringer im
Angriff in der 6. Minute zur 2:3 Führung, die im weiteren Spielverlauf nicht
mehr aus der Hand gegeben werden sollte. Bis zur 15. Minute konnten sich die
Handballerinnen vom Haldenberg durch Ballgewinne in der Abwehr und ein schnelles
Angriffsspiel einen 5 Tore Vorsprung (3:8) erarbeiten. Einen vereitelten 7-Meter
unserer gut aufgelegten Arndt im Tor zwang Deizisau-Denkendorf‘s Trainer Schorr
zu einer Auszeit. Doch auch diese sollte die Uhinger Handballerinnen nicht
stoppen das Tempo hochzuhalten. Ein Doppelschlag von Schüle am Kreis zum 4:10
und 4:11 in der 19.Minute erhöhte den Vorsprung auf 7 Tore. Die Abwehr stand gut
und so konnte man die Gegner auf Distanz halten. Mit dem 5:12 durch Dreher
startete ein 0:8 Lauf für die HTlerinnen bei dem Woitsch, Koller, Vollmer,
Dreher und Mosca ihre Chancen nutzten und so ging man mit einem deutlichen
Halbzeitstand von 6:19 in die Pause. Trainer Hans-Georg Piller war mit der
ersten Halbzeit sehr zufrieden, ermahnte seine Mannschaft aber trotz des
deutlichen Spielstandes nicht nachzulassen und die Konzentration hochzuhalten.
In der 2. Hälfte legten Koller und Voith aus dem Rückraum und Meister von außen
zu einem 17 Tore Vorsprung nach ehe die Gastgeberinnen durch Klotz vom 7-Meter
Punkt den Abstand zum 7:23 verkürzen konnten. Nun schlichen sich in der Abwehr
einige Unkonzentriertheiten ein, weshalb die HSGlerinnen ebenso häufiger zum
Torerfolg kamen und es begann ein beidseitiges Torewerfen bis zur 53. Minute zu
einem Spielstand von 17:37 durch Hendlmeier. Vor allem die Schlussphase
gestaltete sich auf Seiten der HTlerinnen unnötig hektisch und unkonzentriert
und führte zu 6 torlosen Minuten. Zwei verworfene Konter und technische Fehler
wurden von der Gegenseite durch Nickel und zweifach durch Schoffer bestraft. So
pfiff Moritz Tropper das Spiel mit einem Endstand von 20:37 ab. Die Damen vom
Haldenberg können trotz einer unkonzentrierten Schlussphase mit ihrer Leistung
sehr zufrieden sein und sich somit weiterhin den ersten Tabellenplatz sichern.
Für die kommenden Spiele heißt es an dieser Leistung anzuknüpfen und die
Konzentration volle 60 Minuten hochzuhalten, um auch die Verfolger der
Tabellenführung auf Distanz zu halten.

Es spielten:

Arndt (Tor), Wiener (Tor), Mosca (3), Koller (4), Dreher (6), Meister (2),
Schüle (4), Schittenhelm, Hendlmeier (3), Vollmer (2), Kissling (1), Woitsch
(1), Voith (5), Härringer (6)