Hurricanes 2019-09-11T19:37:45+00:00

BHT Hurricanes Beachhandball

v.l.n.r: Hintere Reihe: Moritz Friedel, Jan Schreitmüller, Dennis Antoni, Leon Weiß, Lukas Mäußnest, Max Schöppe, Yannik Taxis || Vordere Reihe: Lucas Novak, Tobias Spielmann, Lars Wittlinger, Tim Bodmer, Tim Mäußnest, Marius Werz
Es fehlen: Thomas Grau, Jan-Phillipp Terbeck, Benjamin Hahnloser, Jannis Reich, Tim Petzel, Florian Scherer, Nico Groß,

Hurricanes über Beachhandballdeutschland!

Liebe Handballfreunde des HT Uhingen-Holzhausen,
Seit nunmehr vier Jahren steht auch in Uhingen, auf der Anhöhe des Haldenbergs, eine Beachhandballanlage. Gemeinsam mit dem TC Uhingen konnte dieses Projekt realisiert werden und lockt seither nicht nur HT-Handballer regelmäßig in den Sand. Während der Platz in allen Altersklassen für Freizeit und Trainingszwecke genutzt wird, gibt es mit den BHT Hurricanes auch eine Mannschaft, die erfolgreich an der German Beach Tour teilnimmt und den Haldenbeach sein zu Hause nennt.
Die Mannschaft besteht im Kern aus HT-Hallenhandballern, ehemaligen HT’lern und einzelnen Ergänzungen aus anderen Vereinen. Nachdem die Holzhausen Hurricanes die Beachhandballsaison einige Jahre hauptsächlich als Ausgleich zur Hallensaison nutzten, wurde die Mannschaft nach einem Jahr Pause gänzlich umstrukturiert. Seit dieser Neustrukturierung konnten sich die Beachhandballer vom Haldenberg als echte Institution in der deutschen Beachhandballszene etablieren. Nachdem im vergangenen Jahr ein respektabler fünfter Platz auf der Deutschen Meisterschaft in Berlin Mitte erreicht werden konnte, strebte die Mannschaft in dieser Saison erneut den nächsten Schritt an. Durch weitere Neuverpflichtungen und die zunehmend besser funktionierende Abstimmung, konnte die Mannschaft die deutsche Qualifikationsrangliste über weite Teile der Saison als beste Mannschaft anführen und qualifizierte sich als eine der drei besten Mannschaften des Landes als Gruppenkopf für die Finals in Berlin.
Der Beachhandballsport in Deutschland erfährt im Moment einen regelrechten Boom. Die U-17 Nationalmannschaft machte mit der EM Bronzemedaille auf sich aufmerksam und gibt Hoffnung für die Zukunft. Der DHB nimmt als Verband die Deutsche Beachhandball Tour unter seine Führung und treibt die Professionalisierung im Beachsport schnellen Schrittes voran. 2017 ist zudem das Jahr, in dem Beachhandball der breiten Masse erstmals zugänglich gemacht wurde. Sport1 zeigte im Rahmen der World Games spektakuläre Spiele auf internationalem Topniveau im FreeTV. Die eingeschlagene Richtung ist klar: Beachhandball soll 2020 olympische Disziplin werden.
Auf dieser Erfolgs- und Entwicklungswelle schwimmen aktuell auch alle Mannschaften der nationalen Szene mit – einschließlich die Hurricanes. Seit der Neustrukturierung der BHT Hurricanes geht auch vereinsintern die Entwicklung in rasendem Tempo voran. Dies führte dazu, dass die Mannschaft spätestens seit dieser Saison zur absoluten Beachhandballelite in Deutschland gezählt werden darf und in den kommenden Jahren sicherlich auch der ganz große Wurf möglich sein kann. Im Beachhandball entscheiden hierbei jedoch häufig Kleinigkeiten. Beim Handball im Sand werden beide Halbzeiten gesondert gewertet, weshalb sich jedes Match zur Zitterpartie entwickeln kann und am Ende häufig auch das notwendige Quäntchen Glück dazugehört.
Die Planungen für die kommende Saison sind bereits voll im Gange. Ziel der Mannschaft ist es, ab nächstem Jahr auch an verschiedenen internationalen Turnieren der European-Beach-Tour teilzunehmen. Diese finden beispielsweise in Tschechien, Polen, Spanien oder auch den Niederlanden statt. Um diese Turniere realisieren zu können, benötigen die BHT Hurricanes zunehmend mehr Sponsoren. Sollten auch Sie Interesse daran haben sich im Trendsportmarkt Beachhandball zu engagieren und zu platzieren, dann werden Sie Teil der Hurricanes-Entwicklung und melden sich gerne bei uns!
Wir blicken gemeinsam mit Ihnen zurück auf eine sehr erfolgreiche Saison und richten gleichzeitig den Blick nach vorn, denn die Möglichkeiten des Beachhandball scheinen grenzenlos und die Ziele der Sportart an sich müssen klar sein. Am Vorbild des Beachvolleyball wurde eindrucksvoll gezeigt, wie sich Sportarten aus dem Trendsportbereich emanzipieren können und sich zu einer etablierten und eigenständigen Sportart entwickeln können. Viele von Ihnen haben sicherlich noch die elektrisierenden Bilder der Beachvolleyballer im bis auf den letzten Platz besetzten Strandstadion bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro im Kopf. Vielleicht ist das auch mit der von uns allen so leidenschaftlich betriebenen Sportart Handball möglich. Denn sind wir mal ehrlich, am Ende ist Ball ins Tor doch viel schöner als Ball über die Schnur.

Sportliche Grüße

Tim Mäußnest
BHT Hurricanes

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Tim Mäußnest
Jannis Reich